Ein Haus.
Viele Kapitel.
Mit Emmen gewachsen.
Aus einem modernen Gemeindezentrum der frühen 1970er-Jahre wurde über die Jahrzehnte ein Veranstaltungsort für Vereine, Kultur, Kongresse, Firmen und Publikum aus der ganzen Zentralschweiz. Das Haus wurde weiterentwickelt, umgebaut und immer wieder neu positioniert – seine zentrale Aufgabe blieb jedoch dieselbe: Menschen zusammenzubringen.
Architekturwettbewerb für das neue Gemeindezentrum.
Eröffnung von Kongresszentrum und Restaurant Gersag.
Umbau und Beginn der Ära Le Théâtre in Emmen.
Rückkehr als Kultur- und Kongresszentrum Gersag.
Vom Gemeindezentrum zum KKG.
Mehr als fünf Jahrzehnte voller Begegnungen, Veränderungen und neuer Ideen. Die wichtigsten Etappen auf dem Weg zum heutigen Kultur- und Kongresszentrum Gersag.
Die Idee eines neuen Zentrums.
Emmen wächst stark. Die Gemeinde plant ein neues Zentrum für Verwaltung, Veranstaltungen und gesellschaftliches Leben und führt einen Architekturwettbewerb durch.
Der Zürcher Architekt Paul Steger gewinnt mit seinem Projekt «Klara». Vorgesehen sind ein Verwaltungsgebäude, ein eigenständiger Saalbau und weitere Bauten rund um einen gemeinsamen öffentlichen Platz.
Emmen sagt Ja zum Gersag.
Die Emmer Stimmberechtigten genehmigen einen Kredit von 14 Millionen Franken für das neue Verwaltungsgebäude und den Saalbau Gersag.
Damit erhält die Gemeinde die Grundlage für ein für seine Zeit modernes Verwaltungs- und Veranstaltungszentrum.
Das Gersag entsteht.
Der Gebäudekomplex wird realisiert. Verwaltungsgebäude und Saalbau bilden gemeinsam mit den umliegenden Bauten ein neues Zentrum innerhalb der Gemeinde.
Charakteristisch ist die städtebauliche Idee: Die Gebäude gruppieren sich um einen gemeinsamen Platz – als öffentlicher Treffpunkt für Emmen.
Eröffnung des Kongresszentrums Gersag.
Das Kongresszentrum Gersag und das Restaurant Gersag werden eröffnet. In den folgenden Jahrzehnten entwickelt sich das Haus zu einem wichtigen gesellschaftlichen Treffpunkt der Gemeinde.
Vereine, Firmen, Institutionen und private Veranstalter nutzen die Säle für Konzerte, Versammlungen, Bankette, Fasnachtsanlässe, Kongresse und Feiern.
Ein Haus für die Gemeinde.
Von Beginn an ist das Gersag mehr als ein Saal. Es ist Teil eines Gemeindezentrums und ein Ort, an dem sich das gesellschaftliche Leben Emmens abspielt. Diese lokale Verankerung prägt das Haus bis heute.
Eine neue Perspektive.
Die Gemeinde Emmen führt erste Gespräche mit dem damals in Kriens beheimateten Le Théâtre. Geprüft wird, ob das Gersag künftig zusätzlich als Musical-, Theater- und Eventhaus genutzt werden kann.
Am 6. April 2015 genehmigt der Gemeinderat einen Letter of Intent und damit die weitere Prüfung dieser Idee.
Das Gersag wird zum Le Théâtre.
Am 21. März 2017 stimmt der Einwohnerrat der neuen Nutzung zu. Im Sommer wird das Kongresszentrum umfassend für den Theater- und Eventbetrieb modernisiert.
Unter anderem werden Bühnentechnik, Zuschauerbereiche, Gastronomie und weitere Infrastruktur erneuert. Le Théâtre zieht von Kriens nach Emmen.
Am 25. November 2017 wird das neue Haus mit der Uraufführung des Musicals «95 – Ninety-Five» offiziell eröffnet.
Musical, Kultur und Events.
Unter dem Namen Le Théâtre erhält das Haus eine stärkere überregionale Ausstrahlung. Neben Musicalproduktionen finden weiterhin Konzerte, Comedy, Kongresse, Firmenanlässe, Vereinsveranstaltungen und Bankette statt.
Das Gersag bleibt damit gleichzeitig Veranstaltungsort für Emmen und Bühne für Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Zentralschweiz.
Zusammenarbeit neu geregelt.
Die Gemeinde und die Betreiberin regeln die Zusammenarbeit neu. Der neue Pachtvertrag beginnt rückwirkend per 1. Januar 2023 und läuft bis zum 31. Dezember 2025.
Das Haus wird weiterhin als Theater, Restaurant sowie Kultur- und Kongresszentrum genutzt.
Ende einer Ära.
Die bisherigen Betreiber entscheiden, den Ende 2025 auslaufenden Pachtvertrag nicht zu verlängern. Gleichzeitig werden die aufwendigen Musical-Eigenproduktionen beendet.
Die Gemeinde schreibt den Betrieb des Kultur- und Kongresszentrums mit Restaurant neu aus und sucht eine Nachfolgelösung.
Die Gemeinde übernimmt.
Nach dem Ende des bisherigen Pachtverhältnisses übernimmt die Gemeinde Emmen die operative Verantwortung für das Kultur- und Kongresszentrum.
Der Veranstaltungs- und Gastronomiebetrieb wird ohne Unterbruch weitergeführt.
Zurück zum Gersag.
Der Name «Le Théâtre» wird für das Haus nicht mehr verwendet. Das Zentrum tritt wieder unter seinem ursprünglichen Namen auf: Kultur- und Kongresszentrum Gersag – KKG.
Gleichzeitig wird aus dem Restaurant Prélude wieder das Restaurant Gersag.
Ein neues Kapitel beginnt.
Heute führt die Gemeinde Emmen das Kultur- und Kongresszentrum Gersag und das Restaurant Gersag in eigener Regie. Das Haus verbindet seine lange Geschichte mit einer neuen, breiten Ausrichtung für Kultur, Vereine, Unternehmen und die Bevölkerung.
Konzerte, Comedy, Shows, Kongresse, Vereinsanlässe, Seminare, Feiern und Gastronomie: Das Gersag bleibt das, was es seit seinen Anfängen sein sollte – ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen.
Mehr als fünf Jahrzehnte Geschichte – und noch viele Erlebnisse, die vor uns liegen.
Kultur- und Kongresszentrum Gersag
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